Fisch des Jahres

Die Auszeichnung „Fisch des Jahres“ stellt jährlich eine heimische Fischart in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Fisch des Jahres 2026

Der Schlammpeitzger
(Misgurnus fossilis)

Der bis zu 30 cm lange, aalähnliche Fisch mit dunklen Längsstreifen und zehn Barteln am Maul lebt in stehenden, schlammigen Gewässern. Er ist nachtaktiv und ein Anpassungskünstler, der Darmatmung zur Überdauerung von Sauerstoffmangel und Trockenheit nutzt. Daher wird er auch „Furzgrundel“ genannt.

Fisch des Jahres 2026_Schlammpeitzger_links
© Clemens Ratschan
Fisch des Jahres 2025

Der Hausen
(Huso huso)

Der Europäische Hausen ist ein wahrer Gigant unter den Süßwasserfischen und gehört zu den ältesten noch lebenden Wirbeltieren der Erde. Mit seiner beeindruckenden Größe und seinem hohen Alter fasziniert er nicht nur Naturbegeisterte, sondern steht auch stellvertretend für den Schutz bedrohter Arten und die Vielfalt unserer Flussökosysteme.

Hausen juvenil_CRatschan
© Clemens Ratschan
Fisch des Jahres 2024

Die Schleie
(Tinca tinca)

Die Wahl zum Fisch des Jahres 2024 ist entschieden! Die Schleie war einst ein überaus geschätzter Speisefisch. Heute ist sie auf den Fischmärkten sehr selten geworden. Diese langsamwüchsige Fischart wird bestenfalls in den extensiv bewirtschafteten Teichen als „Nebenfisch“ gezogen.

Schleie Altarm
© Clemens Ratschan
Fisch des Jahres 2023

Der Huchen
(Hucho hucho)

Seit nunmehr sieben Jahrzehnten zählt der Huchen – auch „Donaulachs“ genannt und von der Wissenschaft als Hucho hucho klassifiziert – zu den stark gefährdeten Süßwasser-Fischarten. Dieser Spitzenprädator besiedelte einst zahlreiche Gewässer im Einzugsgebiet der Oberen und Unteren Donau.

Fische
© Clemens Ratschan
Fisch des Jahres 2022

Die Barbe
(Barbus barbus)

Die Landesfischereiverbände hatten, unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz, ihre Nominierungen für das Jahr 2022 bekannt gegeben. Die Barbe lag, mit 47 Prozent der Stimmenanteile, vor der Nase und dem Frauennerfling. Die Hasel belegt den vierten Platz.

Fische
© Clemens Ratschan
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